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20000 Ostpreußen in Berlin – und keiner berichtet. Deutschlandtreffen der Ostpreußen in Berlin – „Ostpreußen bleibt“ Am Pfingstwochenende vom 10. und 11. 5. 2008 fand in der deutschen Hauptstadt das Deutschlandtreffen der Ostpreußen statt. Veranstaltet von der Landsmannschaft Ostpreußen kamen zu diesem Treffen vermutlich um die 20000 Ostpreußen und deren Nachkommen aus allen Teilen der Welt um sich über die „alte Heimat“ auszutauschen, einander wiederzusehen, aber auch dahingehend ein sichtbares Zeichen zu setzen, daß jeder Versuch Ostpreußen in Vergessenheit geraten zu lassen nicht akzeptiert werden kann. Auffallend viele junge Leute waren auch zu diesem Pfingsttreffen angereist, das unter dem aussagekräftigen Motto „Ostpreußen bleibt“ stand. Hier wird ein steigendes Interesse der Jugend am „Land der dunklen Wälder“ deutlich – dem „Atlantis des deutschen Ostens“. Es fällt jedoch leider auch wieder einmal auf, daß kaum eine Zeitung, kein Radiosender und ausschließlich das Schweitzer Fernsehen mit einem kurzen Bericht über das Treffen berichtete. Dies scheint der deutliche Versuch zu sein eine unbequeme Wahrheit in Deutschland totzuschweigen und die Anliegen von vielen Millionen Vertriebenen in unserem Land zu ignorieren. Diesem Versuch trat der Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Wilhelm von Gottberg entschieden entgegen. In einer mit stehenden Ovationen bedachten Rede machte v. Gottberg deutlich, daß es die deutschen Heimatvertriebenen waren, die in ihrer Charta von 1950 auf Rache, Vergeltung eine Absage erteilt haben und sich für ein friedliches Miteinander der Völker ausgesprochen haben. Dies aber ist nur auf Basis von Recht und Gerechtigkeit auch für die deutschen Vertriebenen dauerhaft möglich. Er erinnerte an den biblischen Grundsatz „Gerechtigkeit erhöht ein Volk“. Von Gottberg hat seinen Ostpreußen aus dem Herzen gesprochen. Nach diesem schönen Treffen bleibt noch, gerade zu Pfingsten den Medien und Politikern ein wenig mehr Mut zur geschichtlichen Wahrheit zuwünschen nach dem Motto „Oh komm Du Geist der Wahrheit und kehre bei uns ein“ – und etwas mehr Rückgrad zu wünschen im Blick auf die Geschichte der Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Deutschlands. „Ostpreußen bleibt“
Christian Perbandt
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